Gebaut für den Alltag
Control 7 Energiemanagement-Display
Control 7 macht Energiefluss, Diagnose und lokale Entscheidungen direkt vor Ort sichtbar.
Control 7 ist die lokale Zentrale von GridFusion
Control 7 verbindet Anzeige, Konfiguration, Diagnose und lokalen Energiemanager in einem Gerät. Das 7-Zoll-Touchdisplay zeigt nicht nur einzelne Messwerte, sondern den Zusammenhang zwischen Photovoltaik, Batteriespeicher, Hausverbrauch und Stromnetz. Dadurch bleibt der aktuelle Zustand direkt am Installationsort sichtbar – ohne zuerst eine Smartphone-App oder ein Cloud-Portal öffnen zu müssen.
Die Hardware basiert auf der Waveshare ESP32-S3-Touch-LCD-7C-BOX. Die verbindliche Zielkonfiguration umfasst ein 800 × 480 Pixel großes Display im Querformat, ESP32-S3, 32 MB Flash und 16 MB PSRAM. GridFusion verwendet ESP-IDF 5.5.3, C++17 und LVGL. Diese Angaben beschreiben die aktuelle Entwicklungsplattform; sie sind noch kein unveränderliches Serienprodukt-Datenblatt.
Energiefluss und Systemzustand auf einen Blick
Die Startansicht ordnet Solar, Batterie, Haus und Netz räumlich zu einem Energiefluss. Live-Werte werden als native Overlays über einer festen, getesteten Gestaltung angezeigt. Weitere Ansichten stellen Verlauf, Strompreise, PV-Prognose, Gerätediagnose, Netzwerkinformationen und Einstellungen bereit. Gebündelte Inter-Schriften sorgen für eine einheitliche Darstellung, ohne Schriftdateien zur Laufzeit aus dem Internet nachzuladen.
Ein angezeigter Wert trägt immer einen Zustand. „Healthy“, „beeinträchtigt“, veraltet oder „–“ sind keine austauschbaren Designs, sondern unterschiedliche technische Aussagen. Wenn ein Treiber keine frischen und plausiblen Daten liefert, zeigt Control 7 nicht einfach den letzten Wert als aktuell an. Diese Transparenz ist wichtig, weil eine fehlende Netzmessung auch die sichere Batterieentscheidung beeinflusst.
Lokale Bedienung ohne Cloud-Zwang
Die wesentliche Messung, Zustandsbildung und Regelung läuft lokal. Control 7 bleibt deshalb die Bedien- und Autoritätsgrenze für sensible, gerätebezogene Einstellungen und Einwilligungen. Das zentrale Portal kann Status und freigegebene Diagnosedaten anzeigen, aber weder einen Gerätetreiber direkt ansprechen noch den Solakon Safety Gate umgehen.
Für die Regelung notwendige Aufgaben werden von Netzwerk- und Speicherzugriffen getrennt. Die LVGL-Oberfläche wartet nicht auf langsame I/O-Operationen. Externe Strompreise, Wetterdaten, Prognosen, Datensicherung und OTA-Updates ergänzen den lokalen Betrieb, sind aber keine Voraussetzung für die grundlegende lokale Erfassung. Wenn das Internet fehlt, wird dieser Zustand sichtbar, statt die lokale Steuerung unkontrolliert zu verändern.
Historie mit und ohne SD-Karte
Control 7 ist so ausgelegt, dass eine fehlende SD-Karte den Energiepfad nicht stoppt. Mess-, Diagnose-, Preis- und Prognosedatensätze werden über begrenzte Warteschlangen an einen zentralen Storage Manager übergeben. Bei gesunder SD-Karte dient SQLite als primärer Historienspeicher. Ohne sie übernimmt ein begrenztes, CRC-geschütztes und append-only aufgebautes LittleFS-Segment den Fallback.
Die Konfiguration wird nicht gelöscht, um Platz für Historie zu schaffen. Eine SD-Karte wird auch nicht automatisch formatiert. Wenn gespeicherte Daten später auf SD migriert werden, muss der Vorgang wiederaufnehmbar, idempotent und verifiziert sein, bevor die lokale Kopie entfernt werden darf.
Sichere Gerätesteuerung ist eine eigene Funktion
Beobachten und Schreiben sind getrennte Fähigkeiten. Ein Gerät kann Messwerte liefern, ohne dass GridFusion es steuern darf. Für Solakon ONE liegt der kontrollierte Schreibadapter hinter einem zentralen Gate. Ohne ausdrückliche Aktivierung von solakon_write_enabled wird kein herstellerspezifischer Schreibzugriff ausgeführt. Normale Firmware soll den Schreibpfad nicht automatisch freischalten.
Die aktuelle Entwicklung umfasst einen eng begrenzten Commissioning-Pfad und technische Rückleseprüfungen. Eine allgemeine Hardwarefreigabe erfordert darüber hinaus beaufsichtigte Realtests, Langzeitbeobachtung und dokumentierte Ausfallszenarien. Control 7 wird deshalb auf dieser Website als Entwicklungs- und Pilotgerät beschrieben.
Dieselbe Oberfläche im sicheren Simulator
Für Tests und Medien gibt es einen Windows-Simulator, der dieselben LVGL-Ansichten in 800 × 480 Pixeln rendert. Szenen, Screenshots und Videos lassen sich damit reproduzierbar erzeugen, ohne einen Hardwarebefehl zu senden. Die Produktdemo auf der Startseite stammt aus diesem Rendering-Pfad; sie ist keine frei nachgebaute Webanimation.
Der Simulator ersetzt keine Prüfung auf dem ESP32-S3-Gerät. Speichergrenzen, Touchverhalten, Netzwerk, Display und zeitkritische Abläufe werden zusätzlich im Firmware-Build und auf realer Hardware geprüft. Weitere technische Zusammenhänge beschreibt So funktioniert GridFusion; der aktuelle Leistungsumfang steht unter Funktionen.
