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GridFusion entdecken

Alles im Blick

Funktionen des GridFusion Energiemanagements

Die Werkzeuge für transparente Energie, smarte Entscheidungen und einen effizienten Betrieb.

Local FirstModularIntelligent

Funktionen mit klar erkennbarem Entwicklungsstand

GridFusion verbindet Live-Messung, lokales Energiemodell, Historie, externe Preisdaten und PV-Prognosen. Dabei wird zwischen implementierten Systembausteinen, laufender Pilotvalidierung und geplanten Erweiterungen unterschieden. „Umgesetzt“ bedeutet, dass Software und Schnittstelle vorhanden und getestet sind. Es bedeutet nicht automatisch, dass jede Gerätekombination bereits auf realer Hardware freigegeben ist.

Live-Dashboard für PV, Batterie, Haus und Netz

Das lokale Dashboard stellt den aktuellen Energiefluss auf dem 800 × 480 Pixel großen Control-7-Display dar. Solarproduktion, Hausverbrauch, Batteriespeicher und Netz werden als zusammenhängender Zustand gezeigt. Zusätzlich können Preis, Prognose, Phasenwerte und Verbindungszustände sichtbar werden, sofern die dafür erforderlichen Daten aktuell und gültig sind.

Die Anzeige unterscheidet zwischen einem realen Wert, einem simulierten Wert, fehlenden Daten und einem beeinträchtigten Gerät. Ein Platzhalter wie „–“ ist deshalb keine bloße optische Lücke, sondern kann ein wichtiger Hinweis darauf sein, dass noch kein gültiger Messwert vorliegt. Diagnoseansichten helfen zu erkennen, welcher Treiber, Endpunkt oder Datenstrom betroffen ist.

PV-Eigenverbrauch und Batterieplanung

Die Energy Engine ist dafür ausgelegt, lokalen Überschuss und Netzbezug mit dem Zustand des Batteriespeichers zu verbinden. Statt eine Marke direkt anzusprechen, verwendet sie generische Mess- und Batterieeigenschaften. Dadurch bleiben Regeln zu Ladezustand, verfügbarer Leistung und Datenfrische unabhängig vom konkreten Hersteller.

Der kontrollierte Schreibpfad für Solakon ONE ist implementiert, aber weiterhin ein Pilot- und Commissioning-Thema. Er ist in normaler Firmware nicht automatisch verfügbar und muss vor jedem einzelnen Schreibzugriff den zentralen solakon_write_enabled Safety Gate passieren. Stale oder ungültige Netzmessung bedeutet immer: kein neuer Batteriebefehl.

Dynamische Strompreise ohne starres Stundenraster

GridFusion verarbeitet Preisintervalle mit variabler Länge. Das ist wichtig, weil Strompreise nicht zwingend nur stündlich gelten. Negative Preise bleiben gültige Werte; Großhandelsdaten und der tatsächlich relevante Endkundenpreis werden getrennt modelliert. Ein zentraler Dienst ruft freigegebene Provider ab, validiert und normalisiert die Daten und liefert einen versionierten Vertrag an Control 7.

Die lokale Regelung wartet nie synchron auf einen Preisprovider. Ein günstiges Intervall wird außerdem nicht isoliert betrachtet: Batteriewirkungsgrad, Ladezustand, erwarteter Verbrauch, Solarprognose und Datenalter entscheiden mit. So bleibt die Funktion ein Bestandteil des Energiemanagements und wird nicht zu einer simplen „billig laden“-Automatik.

Wetter-, PV- und Verbrauchsprognosen

Die Prognosearchitektur ist providerneutral und kann mehrere physische PV-Flächen abbilden. Erwartete Erzeugung wird als generischer Prognosezustand mit Zeitintervallen, Qualität und Frische bereitgestellt. Control 7 kann diesen Zustand anzeigen und lokal sicher bewerten. Fehlt eine belastbare Prognose, arbeitet das System ohne aggressive Annahmen weiter.

Auf der zentralen Plattform existieren zusätzlich gerätebezogene Baselines und ein Observe-Modus. Sie dienen Analyse und Vergleich, nicht als direkter Steuerkanal. KI-Training, Modellauswahl und Inferenz laufen nicht auf Control 7. Selbst ein zentrales Prognoseergebnis muss die lokalen Qualitäts- und Sicherheitsprüfungen bestehen.

Lokale Historie, Analyse und Diagnose

Mess-, Preis-, Prognose- und Diagnosedaten werden über eine nicht blockierende Storage-Grenze gespeichert. Mit gesunder SD-Karte ist SQLite für die langfristige Historie vorgesehen. Ohne SD-Karte bleibt das System betriebsfähig und nutzt einen begrenzten, CRC-geschützten LittleFS-Fallback. Migrationen sind wiederaufnehmbar und werden verifiziert, bevor lokale Segmente gelöscht werden.

Die Historie soll nicht nur Kurven erzeugen. Sie bildet die Grundlage, um Prognose und tatsächliche Produktion, Entscheidung und Ergebnis oder Verbindungsfehler und Anlagenzustand zeitlich zu vergleichen. Überlauf- und Fehlerzähler machen sichtbar, wenn nicht alle historischen Datensätze dauerhaft gespeichert werden konnten.

Lokale Bedienung, Konfiguration und Weboberfläche

Control 7 bietet die Bedienoberfläche direkt am Gerät und ein lokales, authentifiziertes Web-Backend. Dort werden netzwerk- und gerätebezogene Einstellungen innerhalb klarer Zuständigkeiten verwaltet. Die zentrale Plattform zeigt Flotten-, Service- und Diagnosedaten, erhält aber keinen direkten Weg an den lokalen Gerätetreiber.

Firmware kann als signiertes, verwaltetes OTA-Update bereitgestellt werden. Download, Integritätsprüfung, Installationszustand und Rollback müssen den dokumentierten Sicherheitsvertrag einhalten. Während eines Updates darf keine versteckte Steuerfreigabe entstehen; der Solakon Safety Gate bleibt geschlossen, wenn die erforderlichen Bedingungen nicht ausdrücklich erfüllt sind.

Heute, Pilotphase und nächste Ausbaustufen

Im System umgesetzt

  • Lokale Oberfläche, Energiefluss und Systemdiagnose auf Control 7
  • Herstellerneutrale Geräte- und Capability-Abstraktion
  • Referenztreiber für Shelly Pro 3EM und Solakon ONE
  • Lokale Speicherarchitektur mit Betrieb ohne SD-Karte
  • Zentrale Preis-, Wetter-, Prognose-, Telemetrie- und OTA-Verträge

In Pilotierung und Hardwareprüfung

  • Weitere reale Anlagen und abweichende Gerätekombinationen
  • Beaufsichtigte, eng begrenzte Solakon-Schreibtests
  • Langzeit-, Router-, Speicher-, Ausfall- und Update-Szenarien
  • Vergleich von Prognosen und Optimierungsentscheidungen mit realen Verläufen

Geplant

  • Zusätzliche Zähler-, Speicher- und Wechselrichtertreiber nach Quellenprüfung
  • Raumtemperatur und weitere lokale Umweltsensoren
  • Flexible Verbraucher wie Wallbox und Wärmepumpe
  • Vertiefte MQTT- und Home-Assistant-Anbindung

Für Modell- und Schnittstellendetails ist die Seite Kompatibilität maßgeblich. Wer einen weiteren Anlagentyp für die Pilotphase anbieten möchte, findet unter Kontakt die benötigten Angaben.