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Offen verbunden

Kompatibilität und Geräteintegrationen

Verifizierte Gerätetreiber führen Messung, Speicher und Wechselrichter herstellerneutral zusammen.

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Kompatibilität beginnt beim konkreten Gerät

Eine PV-Anlage besteht häufig aus Komponenten mehrerer Hersteller: Smart Meter, Wechselrichter, Batteriespeicher, Wallbox und Sensoren sprechen unterschiedliche Protokolle und stellen nicht dieselben Werte bereit. GridFusion löst diese Unterschiede nicht mit Annahmen, sondern mit getrennten Gerätetreibern und einem gemeinsamen, normalisierten Gerätemodell.

Entscheidend sind immer die genaue Modellbezeichnung, Firmware, dokumentierte lokale Schnittstelle und tatsächlich verfügbare Fähigkeit. Ein ähnlicher Produktname oder eine verwandte Baureihe reicht nicht aus. GridFusion erfindet keine Pins, Register oder API-Felder. Ist eine Herstellerquelle unvollständig oder widersprüchlich, bleibt die unsichere Funktion deaktiviert, bis sie belegt und geprüft wurde.

Aktuelle Referenzgeräte

Shelly Pro 3EM als lokale Netzmessung

Shelly Pro 3EM ist das erste reale Referenzgerät für die dreiphasige Messung am Netzanschlusspunkt. Der Treiber übersetzt die dokumentierten lokalen Daten in einen generischen Meter-Zustand. Energy Engine, Oberfläche, REST-API und Speicher sehen keine Shelly-spezifischen Felder. Fällt die Verbindung aus oder wird der Messwert zu alt, ist das ein sicherheitsrelevanter Zustand: Eine neue Batterie-Steuerentscheidung bleibt aus.

Solakon ONE als Batteriespeicher

Solakon ONE ist das erste reale Referenzgerät für Batterie- und Wechselrichterdaten. Lesen und kontrolliertes Schreiben sind bewusst getrennt. Der Schreibadapter verwendet ausschließlich dokumentierte Herstellerverträge und bleibt hinter dem zentralen Solakon Safety Gate. Normale Firmware aktiviert Schreibfunktionen nicht automatisch; eine Pilotfreigabe ersetzt keine allgemeine Hardwareabnahme.

Der Status „Referenzgerät“ gilt nicht pauschal für andere Shelly- oder Solakon-Produkte. Vor der Einbindung müssen Modell, Netzwerkzugang, Firmwarestand und relevante Capability geprüft werden.

Herstellerneutral im Kern, herstellerspezifisch im Treiber

Jeder Treiber meldet seine Konnektivität und Fähigkeiten ausdrücklich. Dazu können je nach Gerät Messwerte, Batteriezustand, PV-Erzeugung oder freigegebene Steuerfunktionen gehören. Die Registry verwaltet mehrere Geräte und ordnet sie generischen Rollen zu. Eine Fabrik erzeugt nur den passenden Treiber; sie trägt keine Business- oder Optimierungslogik.

Diese Trennung hat einen praktischen Vorteil: Ein neuer Zähler verändert nicht automatisch Batterieplanung, UI, Storage oder Preismodell. Zunächst wird sein Protokoll isoliert implementiert und getestet. Danach liefert er denselben generischen Meter-Zustand wie ein vorhandener Treiber. So kann GridFusion verschiedene Anlagen analysieren, ohne für jedes Haus das ganze System umzubauen.

So wird ein neues Gerät aufgenommen

  1. Gerät identifizieren: exakte Modell- und Firmwareangabe, Rolle in der Anlage und Netzwerkpfad erfassen.
  2. Quelle prüfen: offizielle Herstellerdokumentation für Protokoll, Authentifizierung, Werte, Einheiten und Grenzen sichern.
  3. Capabilities festlegen: nur nachweisbare Lese- oder Schreibfähigkeiten im Treiber anbieten.
  4. Im Simulator testen: Parser, Timeout, ungültige Werte, Verbindungsverlust und Normalisierung reproduzierbar prüfen.
  5. Read-only im Feld beobachten: Messwerte mit Herstelleranzeige und Anlagenzustand vergleichen, ohne Steuerung zu aktivieren.
  6. Kontrolliert freigeben: Schreibfunktionen erst nach eigener Sicherheitsprüfung, engen Limits und beaufsichtigtem Hardwaretest behandeln.

Für die erste Analyse ist kein USB-Zugriff im Alltag erforderlich. Control 7 kann normalisierte Telemetrie, Verbindungszustände und begrenzte Diagnoseinformationen über den authentifizierten Plattformvertrag bereitstellen, wenn der Betreiber dies lokal erlaubt. Geheimnisse und rohe herstellerspezifische Payloads gehören nicht in diesen zentralen Datenstrom.

Welche Integrationen geplant sind

Weitere Zähler, Batteriespeicher und Wechselrichter sollen nach Bedarf der Pilotanlagen ergänzt werden. MQTT und Home Assistant sind als lokale Integrationswege vorgesehen. Flexible Verbraucher wie Wallboxen und Wärmepumpen sowie Raumtemperatur- und weitere Umweltsensoren gehören ebenfalls zur Roadmap. Diese Nennung ist keine Kompatibilitätszusage für ein bestimmtes Modell.

Die Reihenfolge richtet sich nach drei Kriterien: belastbare Herstellerdokumentation, vorhandene Pilotanlage und klarer Nutzen für das generische Energiemodell. Proprietäre Cloud-Schnittstellen ohne tragfähige Nutzungsgrundlage haben keinen Vorrang vor einer dokumentierten lokalen Verbindung.

Anlage für einen Pilotbetrieb vorschlagen

Für eine Vorprüfung werden die genaue Bezeichnung von Zähler, Wechselrichter und Speicher, deren Firmwarestand, die vorhandene lokale Netzwerkanbindung und ein vereinfachtes Anlagenschema benötigt. Hilfreich ist außerdem das Ziel: nur beobachten, Eigenverbrauch analysieren oder später eine ausdrücklich begrenzte Steuerung erproben.

Bitte keine Passwörter, Tokens oder WLAN-Zugangsdaten per E-Mail senden. Über GridFusion Kontakt kann zunächst eine sichere Abstimmung vereinbart werden. Den allgemeinen Aufbau erklärt Energiemanagement für Photovoltaik und Speicher.